News – John F. Kennedy Schule Esslingen

aktuelle Pressemitteilungen

Erfahren Sie mehr über unser Wirtschaftsgymnasium und einige der Projekte, die während des Unterrichts und außerhalb des Klassenzimmers stattfinden

Sally Perel an der JFK – Gegen das Vergessen

 

Sally Perel nahm sich fast zwei Stunden Zeit, den mehr als 100 anwesenden Schülerinnen und Schülern aus seinem schicksalhaften Leben zu erzählen. In entwaffnender Ehrlichkeit berichtete er davon, wie er sich, um dem Holocaust zu entgehen, als Deutscher ausgab und für mehrere Jahre als Jude unter deutschen Hitlerjungen überlebte. Seine ständige Angst, entdeckt zu werden, und dies mit seinem Leben zu bezahlen, seine andauernde Zerrissenheit, als Jude unter Nazis zu leben, die Sorge um seine Eltern im Ghetto in Lodz und seine persönliche Qual in dieser unvorstellbaren Lebensgeschichte, schilderte er mitreißend und dabei ohne jeglichen Groll oder Zorn.

Ab dem Moment, in dem er den vollen Raum betrat, herrschte im großen Konferenzraum absolute Stille und andächtiges Schweigen. Sein Bericht rührte alle Anwesenden offensichtlich zutiefst. Zum Ende seiner Erzählungen erhoben sich alle Jugendlichen und Lehrerinnen und Lehrer zu spontanen stehenden Ovationen. Nach anfänglichem Zögern stellten die Schülerinnen und Schüler konkrete Fragen und erhielten offene Antworten.

Es war, so sagte es auch Herr Perel, die vermutlich letzte Möglichkeit, einen Augenzeugen der schrecklichen und unmenschlichen Nazi-Verbrechen zu treffen und seinem Erzählen zu folgen. Diese zwei Stunden hatten sicherlich mehr Wirkung auf die Schülerinnen und Schüler, als viele Stunden Unterricht über die NS-Zeit und wir sind dankbar, dass wir diese Momente der Wahrheit und des Erinnerns erleben konnten.

Exkursion der Französischkurse nach Straßburg am 1. März 2019

43 Schüler und 3 Lehrer trafen sich bei strömendem Regen um 7:30 Uhr auf dem Schulparkplatz, um bereits kurz vor 10 Uhr mit dem Bus die deutsch-französische Grenze zu überqueren.
Kaum angekommen in Straßburg, hatte der Regen aufgehört und wir gingen alle zusammen Richtung Straßburger Münster, das wir als Treffpunkt ausgewählt hatten. Nach einem gemeinsamen Rundgang durchs Münster, durften die Schüler bis 14 Uhr eigenständig die Stadt erkunden. Zu sehen gab es mehr als genug: die wunderschöne Altstadt mit kleinen Läden, La Petite France, die Galéries Lafayette, viele Museen und gemütliche Cafés. Und die meisten kamen mittags zum gemeinsamen Flammkuchenessen.
Nachdem bei der letzten Exkursion eine Besichtigung des Europa-Parlaments anstand, und viele Schüler schon zum zweiten Mal dabei waren, ging es diesmal am Nachmittag weiter zum Europarat. Dort nahm uns eine charmante Französin in Empfang, die uns auf dem Weg durchs Gebäude und im Sitzungsaal viele interessante Details über Europa erzählte. Vielen wurde jetzt erst richtig bewusst, wie wichtig der Europarat für die Menschenrechte und die Sicherung der demokratischen Werte in der Welt ist. Nicht nur Länder der EU, sondern auch z.B. die Türkei, Aserbeidschan und Armenien sind Mitglieder im Europarat. Russland dagegen wurde 2014 nach der Abstimmung über die Zugehörigkeit der Krim zu Russland das Stimmrecht entzogen.
Eine wichtige Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist die Wahrung der Völkerrechte und die Ablehnung der Todesstrafe. Zufälligerweise hatte bei der Führung auch eine Delegation aus Japan teilgenommen, einem Land, das die Todesstrafe anwendet. So entstand eine lebhafte Diskussion zwischen unseren Schülern und den japanischen Besuchern, in der jede Seite ihre Sichtweise dargestellt hat. So verging die Stunde im Europarat wie im Flug, und anschließend machten wir uns alle zufrieden auf den Rückweg.

Lebewesen zum Leuchten bringen, Kriminelle überführen oder Kuckuckskinder entlarven – im Lernlabor lernen Schülerinnen und Schüler der JFK-Schule Grundprinzipien der Gentechnik kennen.

Das S1-Labor des Wirtemberg-Gymnasiums hat dafür ein spezielles Labor eingerichtet. Hier wird das GFP-Praktikum durchgeführt, bei dem die Lernenden ein Gen der Tiefseequalle Aequorea victoria in Bakterien transformieren, welches bei Expression die Bakterien zum Leuchten bringt.

 

Im Labor des Mörike-Gymnasiums lernen die Schülerinnen und Schüler zwei der am häufigsten verwendeten Labortechniken kennen: die Polymerase-Ketten-Reaktion oder auf Englisch polymerase-chain-reaction (PCR) und die Agarose-Gel-Elektrophorese. Dieses Verfahren ermöglicht es kleinste DNA Fragmente zu vervielfältigen und sichtbar zu machen: die Grundlage des genetischen Fingerabdrucks.

 

Es folgen die Erfahrungsberichte von Isabell, Janina, David, Edisona und Yaren aus der J1/3 und J1/4 aus dem Jahr 2019.

 

Kriminalverbrechen lösen – das PCR-Praktikum

Am Freitag, den 15. Februar besuchte der Biologie Kurs der 12. Klasse das Mörike-Gymnasium in Esslingen am Neckar. Dort bekamen wir zum ersten Mal die Möglichkeit, theoretisch gelerntes, anhand eines Versuches vertiefend anzuwenden. In den letzten Unterrichtsstunden haben wir uns, gemeinsam mit Frau Friedrich, viel Wissen zur sogenannten Polymerase-Kettenreaktion (PCR) angeeignet.

Dann war es soweit – endlich konnten wir unsere Kenntnisse auf die Probe stellen. Einen ganzen Vormittag lang, durften wir mit verschieden Geräten und Chemikalien experimentieren, mit welchen man nur in speziellen Laboren hantieren darf. Dabei haben wir in mehreren komplexen Schritten eine kurze DNA-Sequenz eines Virus vervielfältigt.

In der Realität wird das Verfahren oft angewendet, um Straftäter zu überführen oder Kuckuckskinder zu entlarven. Jeder Mensch besitzt sogenannte Junk-DNA, welche keine notwendigen Informationen enthält. Die Junk-DNA beinhaltet sogenannte STR („short tandem repeats“), die sich wiederholen. Die Länge dieser STR unterscheidet sich bei jedem Menschen – dadurch entsteht der genetische Fingerabdruck.

Wir danken der tollen Zusammenarbeit der JFK-Schule mit dem Mörike-Gymnasium, die uns diese Erfahrungen ermöglicht hat.

WG-J1: Werkführung bei Daimler in Sindelfingen

Die für uns in drei Gruppen aufgeteilten Führungen im weltweit größten Mercedes-Benz PKW- Produktionswerks der Daimler AG boten uns einen sehr interessanten Einblick in die faszinierende Welt der Fahrzeugproduktion.

"Mitarbeiter machen Schule". Besuch eines Experten für Finanzmanagement an der JFK

Dabei ist das Wirtschaftsgymnasium beim Thema „Finanzielle Allgemeinbildung“ schon sehr gut
aufgestellt: so werden den AbiturientInnen im Wahlfach „Privates Vermögensmanagement“
grundlegende Kenntnisse in der privaten Finanzierungs-, Versicherungs- und Vermögensplanung
vermittelt. Aber einem Experten aus der Wirtschaft im Unterricht konkrete Fragen aus der Praxis stellen zu können, ist immer spannend…
Im Vorfeld der Unterrichtseinheit hatte sich Thomas Wüst mit der zuständigen Lehrkraft,
Studiendirektor Roland Kiwitz, über den Bildungsstand der Schüler abgestimmt. „Dieser
Abstimmungsprozess ist wichtig, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, die Praxistipps für die
Ausarbeitung einer individuellen Anlagestrategie mit bestehendem Basiswissen zu vernetzen“, ist
sich Wüst bewusst. Das magischen Dreieck der Vermögensanlage, das künftig mit dem ethischen Ziel der „Nachhaltigkeit“ zum magischen Viereck ausgeweitet wird, war ein Schwerpunktthema seines Unterrichts. Anschließend wurde der Prozess von der Analyse der privaten Vermögenssituation bis hin zur Portfoliobildung erläutert. Dabei durften Exkurse zur Bedeutung der Inflationsrate und der Notenbankpolitik nicht fehlen. Die Risiken, die in einem Wertpapierdepot schlummern, wurden mit Hilfe eines Stresstests quantifiziert und veranschaulicht. Die Frage, mit welchen Verfahren man Wertpapiere analysiert – es wurden Verfahren der Fundamentalanalyse und Chartanalyse vorgestellt – wurde angesichts des begrenzten Zeitbudgets nur in aller Kürze diskutiert.
Alles in allem war für Wüst die Rückkehr an ein Wirtschaftsgymnasium, auf dem er selbst vor knapp 30 Jahren in Schwäbisch Gmünd sein Abitur gemacht hatte, wieder einmal eine sehr wertvolle und spannende Erfahrung und für die Schülerinnen und Schüler brachte der Besuch natürlich einen großen Gewinn und eine willkommene Abwechslung.

WS2/2 trifft...

Die Erfinderrinnen des Airbagfahrradhelmes stellten in einem Pitch ihrer innovative Geschäftsidee in unserem BWL-Unterricht vor.
Durch ihre anschauliche Präsentation und ihren Erfahrungsbericht wurden wir Wirtschaftsschüler motiviert, eigene und kreative Produkte zu erfinden.
Wir werden ebenfalls einen eigenen, kleinen Wettbewerb für die beste Geschäftsidee starten. An diesen Wettbewerb dürfen die WS 2-Klassen teilnehmen.
Bei diesem Existenzgründungsprozess stehen uns die Gründerpreisträgerrinnen noch zu zwei Terminen mit ihrem Fachwissen zur Verfügung.

Christina T.
Info- & Pressemanagerin der WS 2/2

Bis auf den letzten Platz besetzt

 

 

Wie in den letzen Jahren war unsere Veranstaltung, bei der wir interessierte Besucher und zukünftige Schülerinnen und Schüler und deren Eltern über unsere Vollzeitschularten informieren und unsere Schule vorstellen, sehr gut besucht und die Aula bis auf den letzten Platz besetzt.

Wir freuen uns über das große Interesse an der JFK und hoffen, viele der  Besucher im kommenden Schuljahr als Schülerinnen und Schüler an unserer Schule begrüßen zu können.

Sollten Fragen offen geblieben oder weitere aufgekommen sein, helfen wir Ihnen gerne bei jeglichen Anliegen. Kontaktieren Sie die jeweiligen Fachabteilungsleiter, die Ihnen mit Freude weiterhelfen.

Debating an der JFK

Im Rahmen des Fachs Global Studies, in dem Debating im Lehrplan verankert ist, veranstaltet die JFK eine jährliche Debatte, um das im Unterricht gelernte unter realistischen Bedingungen umzusetzen.
Neben den Debattierenden waren auch Schülerinnen und Schüler verschiedener WG-Klassen dabei, um die lebhaftem Diskussionen zu verfolgen.
Neben einem Preis für das Siegerteam wurden auch zwei Einzelleistungen mit einem Preis bedacht.

Französische Wochen an der JFK

 

 

AzubiBacPro mit der Partnerschule in Nevers

Ende November begann der vierwöchige Aufenthalt für den 17jährigen Emile in Esslingen. Der französische Schüler kommt vom Lycée Jean-Rostand aus Nevers (Partnerschule der BK-Fremdsprachen an der JFK) und macht im Rahmen der Zusatzqualifikation AzubiBacPro ein Praktikum in Deutschland beim Modehaus Kögel. Frau Kögel hat ihn ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Filiale Kögel Trend anvertraut, wo er sich mit einem Auszubildenden anfreundete. Bei einer Familie aus Aichschieß hatte er für vier Wochen ein gemütliches Zuhause gefunden und bei vielen gemeinsamen Unternehmungen (z.B. Autokino und Lindauer Weihnachtsmarkt) das Leben in Baden-Württemberg kennengelernt. Neben der Arbeit und dem Familienprogramm erlebte der junge Franzose an den Wochenenden ein abwechslungsreiches Programm auf verschiedenen Weihnachtsmärkten, in der Schokoladenfabrik Ritter Sport und auf der Eisbahn gemeinsam mit unseren Französischschülerinnen und -schülern.

 

Engagierte Französischlehrkräfte an der J.F.K.

Vom 26. – 29.11.18 fand ein Zusammentreffen Lehrkräften aus Nevers und Esslingen statt. Anlass war eine zweitägige Fortbildung zum Thema AzubiBacPro und der Weiterbildung im Fach interkulturelle Kompetenz. Seit 2010 arbeiten das Lycée Jean-Rostand und die John-F.-Kennedy-Schule zusammen. Neben einem Schüleraustausch im Frühjahr jeden Jahres, waren in diesem Jahr zum ersten Mal zwei Schülerinnen des Berufskollegs Fremdsprachen für ein dreiwöchiges Praktikum Anfang September in Nevers. Das war eine bereichernde berufliche Erfahrung! Im Rahmen der diesjährigen Lehrerfortbildung wurde von den deutschen und französischen Lehrkräften der Austausch bis 2021 inhaltlich und terminlich geplant und im Beiprogramm das Modehaus Kögel besichtigt. Die Zusammenarbeit wurde durch weitere Ideen für interkulturelle Module bereichert. So konnte an drei gemeinsamen Abenden die langjährige deutsch-französische Freundschaft beider Schulen vertieft werden.

Austausch mit Nantes

Vom 5. bis 12.12.18 fand der Schüleraustausch mit dem Lycée Sacré Coeur aus Nantes statt, der seit 2014 mit dem Wirtschaftsgymnasium besteht. Sechs Jugendliche waren bei unseren Schülerinnen und Schülern der untergebracht. Die verantwortlichen Lehrerinnen boten mit Unterstützung des Französischteams und den Gastfamilien ein abwechslungsreiches Programm. Mit der Besichtigung des Daimlermuseums, der Schokoladenfabrik von Ritter Sport, des Ludwigsburgers Schlosses und Weihnachtsmarktes, des Flughafens Stuttgart, der Altstadt von Esslingen und der Stuttgarter City war viel geboten, was durch einen gemeinsamen Kennenlernworkshop, Unternehmenspräsentationen und privaten Unternehmungen bereichert wurde.

Um die deutsch-französische Freundschaft zu fördern, engagiert sich die JFK besonders und hofft mit ihrem Enthusiasmus den Esprit auf die Jugendlichen zu übertragen. Vielen Dank an alle Gastfamilien und Kolleginnen für das außerordentliche Engagement. Im März 2019 wird mit Jugendlichen aus dem Berufskolleg Fremdsprachen die Reise nach Nevers stattfinden und im Mai 2019 fahren die Französisch Kurse des Wirtschaftsgymnasiums nach Nantes. Vive l’amitié franco-allemande!

Regina Hopp, Susanne Götze, Andrea Knupfer

4 Tage durch die Hauptstadt

 

 

In Berlin angekommen reisten wir zuerst in unser Hotel am Ostbahnhof. Wir waren im neu eröffneten Schulz Hotel untergebracht und wurden dort auch herzlich in Empfang genommen. Nachdem wir alle unsere Zimmer bezogen hatten, besuchten wir zum Abschluss des Tages noch die East Side Gallery – ein Denkmal das für den Fall der Berliner Mauer steht. Wir schauten uns dabei die Werke an, die verschiedene Künstler an die Wand gesprüht hatten, nicht zuletzt den berühmten Bruderkuss zwischen Breschnew und Honecker. Anschließend ließen wir den Abend entspannt ausklingen, da wir alle etwas erschöpft von der langen Fahrt waren.

Der folgende Morgen startete schon relativ früh mit einem ausgiebigen Frühstück, da wir uns anschließend auf den Weg zum ehemaligen Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen machten. Dort erhielten wir eine Führung über das Gelände, wobei wir auch die Zellen und Verhörräume besichtigen konnten. Obwohl, oder gerade weil wir an diesem Morgen fast erfroren sind, bekamen wir einen guten Eindruck von den Schrecken dieses Ortes.

Nach anschließender Mittagspause besuchten wir dann noch das Mauermuseum am Checkpoint Charlie. Dort durften wir uns frei bewegen und die Ausstellung selbst erkunden. Spannend waren hier vor allem die Fluchtgeschichten aus der DDR, die anhand von ausgestellten Originalfluchtobjekten (Autos, Ballon, Kanu u.a.) erfahrbar wurden. Weniger schön war dagegen die Flucht einiger Geldscheine aus dem Portemonnaie zweier Schülerinnen im Schließfach des Museums – dafür konnten ein paar von uns nun noch ein Berliner Polizeirevier von innen sehen. Am Abend trafen wir uns nochmal als Gruppe auf einem der vielen Berliner Weihnachtsmärkte am Alexanderplatz und hatten einen schönen Abend mit Glühwein und Eislaufen unterm Fernsehturm – wobei wir nur knapp einem Unfall mit einem der Berliner „Kamikaze-Eisläufer“ entgingen.

Am Donnerstagmorgen besuchten wir dann das Deutsche Historische Museum, wo wir uns ebenfalls frei bewegen durften, um die Geschichte Deutschland zwischen 1933 und 1949 anhand eines Fragebogens zu erforschen. Anschließend ging es dann, nach kurzem Stopp beim Brandenburger Tor, zum Deutschen Bundestag, wo wir die Chance bekamen, eine Plenarsitzung zu besuchen. Vorher mussten wir allerdings einen Security-Check über uns ergehen lassen, der dem einer USA-Reise in nichts nachstand. Als wir es dann tatsächlich alle auf die Besuchertribüne geschafft hatten, durften wir eine Stunde lang zuhören, wie die Parteien über die Migrationspolitik diskutierten, was sehr spannend war, insbesondere weil sich die Mitglieder der AfD-Fraktion ständig mit anderen Abgeordneten in die Wolle kriegten. Auch die Abstimmung über den UN-Migrationspakt durften wir noch miterleben, so dass wir neben Frau Merkel auch all die anderen bekannten Gesichter sehen konnten. Zudem durften wir live erleben, dass die Security auch auf der Besuchertribüne ihren Job ernst nimmt und Besucher, die sich nicht benehmen oder schlafen, rauswirft.

Schließlich bekamen wir danach noch die Möglichkeit mit dem SPD-Abgeordneten Nils Schmid zu sprechen, der uns zunächst sein Leben als Politiker schilderte und anschließend unsere Fragen beantwortete. Er erzählte uns, wie voll der Terminkalender eines Abgeordneten ist, erläuterte uns seine Ideen für die Rente und versicherte uns, dass es nach wie vor Gründe gibt, die SPD zu wählen (https://www.facebook.com/Nils.Schmid.SPD/photos/a.10150400156234105/10156789657459105/?type=3&theater). Zusätzlich konnten wir noch auf die Kuppel des Bundestags gehen, von wo man ganz Berlin überblicken kann. Völlig ausgehungert wurden wir am Ende dieses spannenden Tags in das Paul-Löbe-Haus zum Essen eingeladen.

Unseren letzten halben Tag verbrachten wir dann morgens im Spionagemuseum am Potsdamer Platz. Wir bekamen einen sehr guten Eindruck in das Schattenreich der Spionage, da es viele Ausstellungsstücke gab, aber man vor allem auch sehr viel selber ausprobieren konnte. Zum Beispiel konnte man Experimente im Labor durchführen, morsen, Wanzen mit einem Detektor suchen oder durch einen Laserparcours durchgehen.

Fazit der Reise: Trotz kalter Tage hat sich diese Fahrt absolut gelohnt, da wir zum einen sehr viele neue Erfahrungen und Eindrücke bekommen haben und zum anderen natürlich auch sehr viel Spaß dabei hatten. Schließlich blieb zwischen den Programmpunkten immer auch noch etwas Zeit zum Shoppen, Fotos machen, Chillen, für die Hotel-Bar und (zumindest bei manchen) für unzählige McDonald’s-Besuche. Toll war, dass wir uns trotz der verschiedenen Klassen als Gruppe so gut verstanden haben. Hiermit nochmal ein Dankeschön an alle Beteiligten die das alles möglich gemacht haben.

(Vanessa Schulz, BK2W1)

COACHING4FUTURE 2018 IN ESSLINGEN: KREATIVE BERUFSWELT MIT MINT

 

 

 

Esslingen –Hartnäckige Vorurteile gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Berufen gibt es viele. Oft fehlt auch die Vorstellung, wie der Berufsalltag in MINT-Berufen konkret aussieht. Dabei haben Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik viel zu bieten. Junge Akademiker aus diesen sogenannten MINT-Disziplinen räumen mit den Vorurteilen auf. Das Programm COACHING4FUTURE zeigt, in welchen Berufen die Mädchen und Jungen aus Esslingen die Welt von morgen mitgestalten können. Es setzt sich dafür ein, mehr Jugendliche für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung oder ein entsprechendes Studium zu begeistern. Dazu sind sie am Mittwoch, 7. November, an der John-F.-Kennedy-Schule zu Gast.

Wie hilft ein umweltschutztechnischer Assistent beim Recycling von Handys? Und wie erleichtern Ingenieurinnen für Medizintechnik blinden Menschen den Alltag? Das gemeinsame Angebot von Baden-Württemberg Stiftung, Arbeitgeberverband Südwestmetall und Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zeigt, welche spannende Perspektiven Jugendliche in naturwissenschaftlich-technischen Berufen haben. Denn nach wie vor mangelt es hier an Nachwuchsfachkräften.

Mit Videoclips, Exponaten zum Ausprobieren und kleinen Experimenten geben die Coaches Chemikerin Ann-Kathrin Elger und Ingenieur Daniel Gugel einen Überblick zu aktuellen und zukünftigen Hightech-Lösungen und Berufsbildern aus der MINT-Welt. Dabei entscheiden die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse selbst, ob sie zum Beispiel lieber die „Welt retten“, „Menschen helfen“ oder „Lifestyle leben“ möchten. Ergänzt durch die Bereiche Mobilität, Wohnen und Arbeiten können sie aus sechs Themenwelten ihre Favoriten auswählen und so den Schwerpunkt der Veranstaltung selbst bestimmen.

Interessen testen und Stellen finden         

Das Online-Portal www.coaching4future.de ergänzt das Programm. Der Interessentest „Karrierenavigator“ verrät, welche MINT-Studiengänge und -Ausbildungsberufe am besten zu den persönlichen Stärken und Neigungen passen. In der Stellenbörse warten Ausbildungs-, Studien- und Stellenangebote im MINT-Bereich

Bericht „Leading Entrepreneurs“ München  (Lina Kappeler J1/1 ; Marie Stübing J1/1)

 

 

Um so richtig durchstarten zu können, machten wir, die vier Gruppen des diesjährigen Seminarkurses, gemeinsam mit unseren Lehrern, Herrn Swoboda und Herrn Schneckenburger, am 18. Oktober 2018 einen Ausflug nach München. Dort wollten wir die „Leading Entrepreneurs“ Veranstaltung für junge Start-up Unternehmer besuchen.

 

Mit etwas Verspätung ging es morgens mit dem Zug von Plochingen zum Münchener Hauptbahnhof. Von dort aus liefen wir direkt zur Ludwig-Maximilian-Universität, in der abends auch die Veranstaltung stattfinden sollte.

Da in dieser Universität im Jahre 1942 die Widerstandsbewegung „Die weiße Rose“ um die Geschwister Hans und Sophie Scholl gegen das NS-Regime ankämpften, und ein bisschen zusätzliche Bildung nie schadet, nutzten wir die Chance und besuchten die dortige Ausstellung zu Ehren der Widerstandskämpfer.

Für den Mittag war ansonsten kein weiteres Programm geplant, so konnte jede Gruppe für sich, die unterschiedlichen Seiten von München entdecken. Egal ob im englischen Garten oder in den Shoppingstraßen um den Marienplatz, das gute Wetter und die Sonne verschönerten unseren Tag.

Pünktlich um 18:00 Uhr trafen wir uns erneut vor dem Eingang der LMU wieder, um uns von den Pitches der Start-up Gründer Inspiration und Tipps für unsere eigene Idee zu holen. „What are your values?“ diese Frage haben sich eine Menge junge Menschen am Donnerstagabend gestellt, um zu erfahren, ob sie auf dem richtigen Weg sind, ihre Ziele zu erreichen. Die Frage wurde von Andy Goldstein in den Raum geworfen, ein erfolgreicher Unternehmer und Gründer der Ludwig Maximilian Universität und des Entrepreneurship Centers.

 

In wenigen Minuten stellte jeder Unternehmer das Konzept seines Start-ups dem Publikum vor. Besonders wichtig war hierbei ein authentischer Auftritt, denn das Ziel der Gründer war vor allem das Gewinnen von Mitarbeitern und neuen Investoren, um die Idee zu verwirklichen.

Highlight des Abends war wohl definitiv der Vortrag von „mymuesli“ Mitgründer Max Wittrock, welcher allen Start-up Gründern auf sehr sympathische und humorvolle Art viele motivierende Worte mit auf den Weg gab.

Im Anschluss an die Vorträge, konnten wir im Lichthof der Universität das Gespräch zu einzelnen Start-up Unternehmern suchen und uns sowohl von deren Ideen überzeugen, als auch Ratschläge zu unseren eigenen Vorstellungen erhalten.

Pünktlich um 21:15 Uhr haben wir dann die Veranstaltung verlassen. Unser ICE wartete

bereits am Bahnhof, sodass wir dann auch planmäßig wieder um 01:00 Uhr nachts in

Plochingen eintrafen

Rückblickend sind wir sehr dankbar für diesen ereignisreichen Tag, die Erfahrungen und Eindrücke, die wir sammeln durften und wünschen den folgenden Seminarkursen einen ebenso schönen und aufschlussreichen Tag in München.

"Gran Torino"

 

 

Es war nicht nur ein Kino-Erlebnis des preisgekrönten englischsprachigen Films, sondern auch eine Gelegenheit, den Vortag eines gebürtigen Amerikaners über Detroit zu lauschen, der Stadt, in der die Handlung spielt.

Die Veranstaltung wurde vom Deutsch-Amerikanischen-Zentrum (DAZ) im Rahmen des „American Days 2018“ veranstaltet und in Kooperation mit den Innenstadtkinos der Stadt Stuttgart durchgeführt.

COACHING4FUTURE IN ESSLINGEN: KREATIVE BERUFSWELT MIT MINT

 

Esslingen –Hartnäckige Vorurteile gegenüber naturwissenschaftlich-technischen Berufen gibt es viele. Oft fehlt auch die Vorstellung, wie der Berufsalltag in MINT-Berufen konkret aussieht. Dabei haben Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik viel zu bieten. Junge Akademiker aus diesen sogenannten MINT-Disziplinen räumen mit den Vorurteilen auf. Das Programm COACHING4FUTURE zeigt, in welchen Berufen die Mädchen und Jungen aus Esslingen die Welt von morgen mitgestalten können. Es setzt sich dafür ein, mehr Jugendliche für eine naturwissenschaftlich-technische Ausbildung oder ein entsprechendes Studium zu begeistern. Dazu sind sie am Mittwoch, 7. November, an der John-F.-Kennedy-Schule zu Gast.

Wie hilft ein umweltschutztechnischer Assistent beim Recycling von Handys? Und wie erleichtern Ingenieurinnen für Medizintechnik blinden Menschen den Alltag? Das gemeinsame Angebot von Baden-Württemberg Stiftung, Arbeitgeberverband Südwestmetall und Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit zeigt, welche spannende Perspektiven Jugendliche in naturwissenschaftlich-technischen Berufen haben. Denn nach wie vor mangelt es hier an Nachwuchsfachkräften.

Mit Videoclips, Exponaten zum Ausprobieren und kleinen Experimenten geben die Coaches Chemikerin Ann-Kathrin Elger und Ingenieur Daniel Gugel einen Überblick zu aktuellen und zukünftigen Hightech-Lösungen und Berufsbildern aus der MINT-Welt. Dabei entscheiden die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klasse selbst, ob sie zum Beispiel lieber die „Welt retten“, „Menschen helfen“ oder „Lifestyle leben“ möchten. Ergänzt durch die Bereiche Mobilität, Wohnen und Arbeiten können sie aus sechs Themenwelten ihre Favoriten auswählen und so den Schwerpunkt der Veranstaltung selbst bestimmen.

Interessen testen und Stellen finden         

Das Online-Portal www.coaching4future.de ergänzt das Programm. Der Interessentest „Karrierenavigator“ verrät, welche MINT-Studiengänge und -Ausbildungsberufe am besten zu den persönlichen Stärken und Neigungen passen. In der Stellenbörse warten Ausbildungs-, Studien- und Stellenangebote im MINT-Bereich

Bericht „Leading Entrepreneurs“ München (Lina Kappeler J1/1 ; Marie Stübing J1/1)

Um so richtig durchstarten zu können, machten wir, die vier Gruppen des diesjährigen Seminarkurses, gemeinsam mit unseren Lehrern, Herrn Swoboda und Herrn Schneckenburger, am 18. Oktober 2018 einen Ausflug nach München. Dort wollten wir die „Leading Entrepreneurs“ Veranstaltung für junge Start-up Unternehmer besuchen.

 

Mit etwas Verspätung ging es morgens mit dem Zug von Plochingen zum Münchener Hauptbahnhof. Von dort aus liefen wir direkt zur Ludwig-Maximilian-Universität, in der abends auch die Veranstaltung stattfinden sollte.

Da in dieser Universität im Jahre 1942 die Widerstandsbewegung „Die weiße Rose“ um die Geschwister Hans und Sophie Scholl gegen das NS-Regime ankämpften, und ein bisschen zusätzliche Bildung nie schadet, nutzten wir die Chance und besuchten die dortige Ausstellung zu Ehren der Widerstandskämpfer.

Für den Mittag war ansonsten kein weiteres Programm geplant, so konnte jede Gruppe für sich, die unterschiedlichen Seiten von München entdecken. Egal ob im englischen Garten oder in den Shoppingstraßen um den Marienplatz, das gute Wetter und die Sonne verschönerten unseren Tag.

Pünktlich um 18:00 Uhr trafen wir uns erneut vor dem Eingang der LMU wieder, um uns von den Pitches der Start-up Gründer Inspiration und Tipps für unsere eigene Idee zu holen. „What are your values?“ diese Frage haben sich eine Menge junge Menschen am Donnerstagabend gestellt, um zu erfahren, ob sie auf dem richtigen Weg sind, ihre Ziele zu erreichen. Die Frage wurde von Andy Goldstein in den Raum geworfen, ein erfolgreicher Unternehmer und Gründer der Ludwig Maximilian Universität und des Entrepreneurship Centers.

 

In wenigen Minuten stellte jeder Unternehmer das Konzept seines Start-ups dem Publikum vor. Besonders wichtig war hierbei ein authentischer Auftritt, denn das Ziel der Gründer war vor allem das Gewinnen von Mitarbeitern und neuen Investoren, um die Idee zu verwirklichen.

Highlight des Abends war wohl definitiv der Vortrag von „mymuesli“ Mitgründer Max Wittrock, welcher allen Start-up Gründern auf sehr sympathische und humorvolle Art viele motivierende Worte mit auf den Weg gab.

Im Anschluss an die Vorträge, konnten wir im Lichthof der Universität das Gespräch zu einzelnen Start-up Unternehmern suchen und uns sowohl von deren Ideen überzeugen, als auch Ratschläge zu unseren eigenen Vorstellungen erhalten.

Pünktlich um 21:15 Uhr haben wir dann die Veranstaltung verlassen. Unser ICE wartete

bereits am Bahnhof, sodass wir dann auch planmäßig wieder um 01:00 Uhr nachts in

Plochingen eintrafen.

Rückblickend sind wir sehr dankbar für diesen ereignisreichen Tag, die Erfahrungen und Eindrücke, die wir sammeln durften und wünschen den folgenden Seminarkursen einen ebenso schönen und aufschlussreichen Tag in München.

Existenzgründer 2.0 – Innovative Ideen von Schülerinnen und Schülern der John-F.-Kennedy-Schule

Auch dieses Jahr haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe der John-F.-Kennedy-Schule im Rahmen ihres Seminarkurses am Deutschen Gründerpreis für Schüler, dem bundesweit größten Existenzgründer-Planspiel für Jugendliche, sehr erfolgreich teilgenommen. Es geht es aber nicht allein um die besten und neuesten Ideen – die Aufgaben sind weit umfangreicher. Denn nachdem die Produktidee entwickelt ist, startet die eigentliche Arbeit eines Start-Up: Es müssen potentielle Käufer ausgelotet werden, die davon einen möglichst großen Nutzen hätten, Unternehmen mit alternativen Produkten als potentielle Konkurrenten müssen genau unter die Lupe genommen und die eigenen Marktchancen, Risiken, Möglichkeiten und Gefahren skizziert werden. Dazu müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer umfassende, mehrseitige Marktanalyse auf der Basis längerer Recherchen durchführen. Als nächstes wird eine Pressemitteilung zum Unternehmensstart entworfen, eine Homepage mittels einer professionellen Unternehmenssoftware aufgebaut und ein 3-Jahres-Finanzplan aufgestellt, der Kosten und Erträge aufführt und eine Break-Even-Point-Berechnung ins Zentrum stellt. Es müssen also alle Punkte erarbeitet, die ein start-up-Unternehmer den Banken als Kapitalgeber vorlegen muss, um überhaupt eine Chance zu bekommen, ein Unternehmen zu gründen. Das sind hohe Anforderungen.

 

Die Schülerinnen und Schüler der vier Teams der John-F.-Kennedy-Schule „Prismwater“, „Mirabilia“, „SafetyForBike“ und „Requip“ sind allesamt im obersten Viertel der deutschlandweit 843 angetretenen Teams gelandet und haben mit ihren innovativen Ideen nicht nur die Preisrichter, sondern auch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und die Lehrerschaft der John-F.-Kennedy-Schule über die Maße beeindruckt! Requip und SafetyForBike haben es mit Platz 3 und Platz 7 sogar unter die besten 10 Teams Deutschlands geschafft.

Die Ideen der Teams sind modern und einfallsreich.

Team „Requip“ erstellte eine Mode-Plattform, auf der man neue und gebrauchte Kleidung kaufen kann, sodass nicht nur Mode, sondern auch Nachhaltigkeit im Vordergrund steht. Die Community kann einzelnen Teilnehmern folgen und deren Style direkt in Shops bestellen oder eben den Plattformen nachhaltigen Umgangs mit Kleidung folgend, second hand Stlyes bei Privatpersonen kaufen. So wird Kleidung nicht zum reinen Shopping-Erlebnis – sie wird Ausdruck des bewussten Umgangs mit Ressourcen der jungen Generation und wurde mit dem sensationellen Platz 3 belohnt!

Team „SafetyForBike“ erfand einen neuartigen Fahrradhelm, der das Fahrradfahren sicherer und damit zu einer umweltfreundlichen Alternative zur Fortbewegung macht. Der Helm Famoso hat einen integrierten Airbag, der bei einem Unfall Kopf und Nacken schützt und damit auch für Kinder, Senioren und auch Epileptiker Sicherheit im Straßenverkehr bietet. Damit war dem Team Platz 7 im Wettbewerb sicher!

Team „Mirabilia“ belegte mir ihrer Website zum Einrichten und Umstellen von Zimmern Platz 59 in Deutschland. Die Website ermöglicht eine virtuelle Raumplanung, in dem bereits gekaufte oder auch neue Möbel eingefügt werden können, um den neu gestalteten Raum bequem vorab zu betrachten. Es gibt Vorschläge zu Möbeln und Deko in eigenem Stil und Lieblingsfarbe und Angaben zu Anbietern und Preisen der gewünschten Produkte. Der geplante Raum kann für follower freigegeben werden, um ihn mit anderen Mitgliedern der Community zu teilen. Diese erfolgreiche Idee hatte die tolle Platzierung 59 zur Folge, mit der das Team an 780 anderen Teams erfolgreich vorbeigezogen ist!

Team „Prismwater“ startete mit der Idee, einen wassersparenden Duschkopf auf den Markt zu bringen, der über LED-Licht-gefärbtes Wasser dem Nutzer beim Duschen anzeigt, wann er die wassersparende Phase verlässt und in eine eher ressourcenverschwendende Phase übergeht. Der Clou dabei: Mittels der Verlinkung mit einer entsprechend programmierten App kann man sich zudem freundschaftliche „battles“ mit Familienangehörigen und Freunden liefern, wer innerhalb eines Tages/ Woche/Monat/Jahr den niedrigsten Wasserverbrauch beim Duschen hatte. Auch ein Ranking im eigenen Ort ist denkbar. – Eine „erfrischende“ Verbindung von Spaß und ernstem Hintergrund. Mit Platz 108 in Deutschland, und damit einer Platzierung im obersten Viertel, ein toller Erfolg!

Hoher Einsatz und frische Ideen waren die Grundlage für diese tollen Ergebnisse. Die Schülerinnen und Schüler haben sich in Zeug gelegt, Schwierigkeiten erfolgreich umschifft und können stolz sein auf diese sehr guten Resultate im bundesweiten Wettbewerb. Herzlichen Glückwunsch an die nächste Generation der Gründer in Baden-Württemberg, dem Land der Ideen.

Leading Entrepreneur 2017

Mutig und erfinderisch, teamfähig und fokussiert: So sind die Teilnehmer des „Deutschen Gründerpreises für Schüler“ (DGPS), dem bundesweit größten Existenzgründer-Planspiel für Jugendliche. Die teilnehmenden Teams aus ganz Deutschland verwandeln in dem internetbasierten Wettbewerb ihre Ideen in fiktive Unternehmenskonzepte inklusive Businessplan und Marketingstrategie. Nicht das kreativste Produkt, sondern der überzeugendste Markenauftritt erhält am Ende die bundesweite Ehrung (in Berlin, auf großer Bühne durch den Bundeswirtschaftsminister höchstpersönlich).

Auch in diesem Jahr nehmen die Seminarkursler der JFK (15 Schüler/innen der Jahrgangsstufe 1) wieder daran teil, die Nervosität steigt, je näher der Starttermin des Planspiels rückt. Um uns letzte Anregungen auf anschauliche Art und Weise zu holen, machten wir uns am Donnerstag, den 26.10.2017 gemeinsam mit 3 Lehrern (Herr Swoboda, Frau Braig und Frau Trache), auf den Weg nach München. Dort erwartete uns die Start-up-Abendveranstaltung „Leading Entrepreneurs“ in der Ludwig-Maximilians-Universität am Geschwister-Scholl-Platz.

Unser Tag begann um 09:00 Uhr am Plochinger Bahnhof. Mit dem IC fuhren wir ca. 2 Stunden zum Münchener Hauptbahnhof. Da wir viel Zeit bis zu der Veranstaltung hatten, bekamen wir Freizeit, um in Gruppen die schöne Hauptstadt Bayerns zu erkunden.

Um 16:50 Uhr trafen wir uns alle vor der LMU, der im nationalen ‚Ranking‘ führenden Universität Deutschlands. Dort bekamen wir zunächst eine halbstündige Führung durch die Ausstellung „Weiße Rose“, der studentischen Widerstandsgruppe im Dritten Reich. Außerdem bekamen wir einen Überblick über die LMU und durften in einen Vorlesungsraum reinschnuppern.

Um 18:30 Uhr war es endlich soweit! Vor der Tür der Aula, wo die Veranstaltung stattfand, herrschte reines Chaos, da jeder so schnell wie möglich rein wollte, um sich einen guten Platz zu ergattern. Ein Glück, dass wir schon früher vor der Tür standen und somit gute Plätze, die relativ weit vorne waren, bekamen.

Die Veranstaltung begann um 19:00 Uhr mit einer Einführung von dem Leiter der „Leading Entrepreneurs“: Andy Goldstein, der einem Lehrer unserer Schule sehr ähnelt. Kurz danach begannen auch schon die sogenannten „Pitches“. Diese wurden in zwei Gruppen unterteilt: Winterpitches und Sommerpitches.

Zuerst stellten sich die Gründer vor, die auch im Sommer dabei waren (Sommerpitches). Damit es für das Publikum nicht allzu langweilig wurde, hatten die Gründer der „Happy Brush“ eine Verlosung ermöglicht. Als nächstes folgten die Winterpitches. Diese Gründer hatten jeweils 90 Sekunden Zeit, ihr Unternehmen und ihre tolle unternehmerische Idee vorzustellen. Unter ihnen befanden sich einige sehr interessante Pitches, die zum Teil auch auf Englisch bestritten wurden. Nach den Pitches hatten wir die Möglichkeit, an den Ständen im Lichthof der LMU, auf die Unternehmen zuzugehen, die wir interessant fanden. Dies erwies sich als sehr hilfreich, da wir offene Fragen zu unserer eigenen bevorstehenden Unternehmensgründung im Rahmen des „Deutschen Gründerpreises 2018“ klären konnten.

Nachdem wir die Stände angeschaut hatten, trafen wir uns alle um 22:00 Uhr vor dem Eingang der LMU. Unser Tag neigte sich langsam dem Ende zu. Mit dem ICE fuhren wir zurück zum Plochinger Bahnhof, wo unser Ausflug um 02:00 Uhr morgens endete.

Sabrina da Silva Ferreira, Valerina Lushaj, Nicole Schumann (J1/2, Seminarkurs SWO/SCT)

Coaching4future 2017

Wir freuen uns, dass auch dieses Jahr das Projekt COACHING4FUTURE, das gemeinsame Angebot der Baden-Württemberg Stiftung und des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, wieder an unserer Schule war und mit ihrem Programm mit Vorurteilen gegenüber MINT-Berufen aufräumen und zeigen konnte, wie Jugendliche über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungs- und Studienwege aktiv an der Gestaltung unseres Alltags mitwirken können. Diese Veranstaltung bildete den Auftakt zu unserer umfangreichen Berufs- und Studienorientierung in der Jahrgangsstufe 1, der 12. Klasse unserer Schule, die die Schülerinnen und Schüler darin unterstützt, Perspektiven und Visionen davon zu entwickeln, wie es nach dem erfolgreichen Abschluss an der John-F.-Kennedy-Schule weitergehen kann.

Vom künstlichen Hüftgelenk bis zum Nanotape – die Schülerinnen und Schüler unserer 12. Klassen hatten auch dieses Mal wieder die Möglichkeit, die neuesten Innovationen, die die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hervorbringen können, in spannenden Präsentationen zu erfahren und die Anwendungsmöglichkeiten hautnah zu erleben. Die mitgebrachten Exponate konnten von den Schülerinnen und Schülern genauer betrachtet werden und in der anschließenden Fragerunde standen die Referenten für Gespräche zur Verfügung.

Doch auch die Zukunft der Absolventen von morgen wurde beleuchtet: vielseitige Berufsbilder, die sich hinter technischen Innovationen verbergen und Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, die es in diesem Bereich gibt, wurden vorgestellt. Die Coaches gaben einen praxisnahen Überblick zu aktuellen sowie zukünftigen Hightech-Lösungen und Produktionsverfahren aus der MINT-Welt. So konnten Bedenken gegenüber technischen Berufen abgebaut werden und die vermeintlich langweiligen und trockenen Fächer wurden mit smarten Ideen und lebendigen Gedanken verknüpft.

Neben dem Erlernen von theoretischen Inhalten ist es für die Schülerinnen und Schüler immer sehr motivierend, wenn sich der Kreis schließt und es klar wird, warum bestimmte Inhalte gelernt werden. Die Veranstaltung war wieder ein voller Erfolg und die Schülerinnen und Schüler sind mit neuen Ideen für ihre Zukunft in ihren Unterricht zurückgekehrt.

Werksbesuch Daimler

Früh morgens hat sich die Jahrgangsstufe 1 der John-F.-Kennedy Schule zum Werksbesuch bei Daimler in Sindelfingen auf den Weg gemacht. Im Kundencenter wurden die 100 Schüler und ihre 5 begleitenden Lehrer freundlich empfangen.

In einer Eingangspräsentation wurde das Unternehmen und das Produktions¬programm vorgestellt. Das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen ist das traditionsreichste Fahrzeugwerk der Daimler AG. Im Werk sind mehr als 25.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mercedes-Benz fertigt dort die E-Klasse, den CLS und den CLS Shooting Brake, die S-Klasse, den Mercedes-Maybach sowie den Mercedes-AMG GT. Im Mercedes-Benz Kundencenter Sindelfingen werden täglich über 200 Fahrzeuge ausgeliefert.

Unter dem Schlagwort Industrie 4.0 steht bei Mercedes-Benz die Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette von der Konstruktion über die Produktion bis hin zum Vertrieb und Service. Die Schüler erhielten einen Einblick in modernste Fertigungs-technologien von heute und bekamen einen Ausblick auf kommende Innovationen im Werk von morgen.

Ausgestattet mit Warnweste, Schutzbrille und Headset wurden den Schülern die zwei Bereiche Rohbau und Fertigmontage gezeigt.
Im Bereich der Rohbauproduktion arbeiten vor allem vollautomatische Roboter, die von 400 Mechatronikern in drei Schichten überwacht werden. Roboterarme bauen Einzelteile zu Karosserien zusammen und diese werden dann wieder von Robotern mittels Lasertechnik vermessen und geprüft.
In der Fertigmontage arbeiten hingegen 1.200 Mitarbeiter im Zweischichtbetrieb. Beeindruckend war das Zusammenspiel von Mensch und Maschine. In diesem Bereich überprüfen Maschinen die Arbeit der Menschen. In Gruppenarbeit werden am Fließband die unterschiedlichen Kundenbestellungen konfektioniert.

Nebenbei erfuhren die Schüler auch, welche Ausbildungsberufe und duale Studiengänge das Unternehmen anbietet.
Für die Schüler und die Lehrer war dieser Ausflug sehr aufschlussreich.

K. Weniger

Wieder "volles Haus" beim Infoabend

Der diesjährige Infoabend der Schularten Wirtschaftsgymnasium, kaufmännisches Berufskolleg und Zweijährige Berufsfachschule war wieder ein voller Erfolg. Das Foyer der Schule war überfüllt mit interessierten Eltern und Schülerinnen und Schülern, die im kommenden Schuljahr ihren Wissenshorizont an unserer Schule erweitern wollen und sich einen ersten Überblick über das Angebot der Schule verschafft haben. In informativen Veranstaltungen, Präsentationen und anschließenden Gesprächen, konnten die vielen Interessierten erste Eindrücke gewinnen und sich von den vielen Vorzügen der Schule überzeugen. Wir freuen uns auf die neuen Schülerinnen und Schüler!

Besuch aus Nantes

Es ist wieder soweit. Das Wirtschaftsgymnasium der JFK begrüßt Schülerinnen und Schüler des Lycée Sacré-Cœur aus Nantes in Frankreich.

Nach den tollen Erlebnissen, die die Schülerinnen und Schüler beim letzten gegenseitigen Austausch hatten, freuen sich alle sehr über die Erfahrungen, die jetzt wieder gemacht werden können.

Im 53. Jahr des Elysée-Vertrags ist es nicht nur ein Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft, sondern vor allem ein Zeichen der Freundschaft der deutschen und französischen Schülerinnen und Schüler. Alle lernen Neues, knüpfen neue Bindungen und machen Erfahrungen, die schöne Erinnerungen bereiten.

Die Schülerinnen und Schüler der JFK haben sich mit einem abwechslungsreichen Programm auf den Besuch in der Adventszeit vorbereitet. Es geht um das Knüpfen von Kontakten, Kennenlernen von Esslingen mit seinem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt und dem anderen beruflichen Schulsystem. Ein Schwerpunkt ist das gemeinsame Projekt, in dem Unternehmen der Region in der Fremdsprache von den Schülerinnen und Schülern präsentiert, aber auch besichtigt werden. Und natürlich freuen sich auch schon alle auf das Wiedersehen im Mai in Frankreich, dann aber bei Sonne und vielleicht auch am Meer….

Schule als Staat

Mittwoch, 20. Juli 2016, 10:00. Schulhof der John-F.-Kennedy-Schule oder besser gesagt auf dem Marktplatz des United Kingdom of Kennedy. Es war ein heißer Sommermorgen, Menschenmassen versammelten sich und warteten gespannt… „Hiermit ernenne ich Dich feierlich zur Königin des United Kingdom of Kennedy.“ Die Krönungszeremonie der Schülersprecherin zur Königin und das Intonieren der eigens komponierten Hymne bildeten den Startschuss für drei aufregende Tage, in denen sich die berufliche Schule in Esslingen/Zell vom in einen funktionierenden Staat verwandelt. Der Landtagsabgeordnete der CDU, Andreas Deuschle, der als Vertreter des befreundeten Staates Baden-Württemberg an diesem Morgen auf dem Podium stand, machte deutlich, dass ein solches Projekt im beruflichen Schulwesen bisher einzigartig und in der Organisation und der Anzahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und Lehrer, die viele Hundert übersteigt, außerordentlich bemerkenswert sei. Die Organisation erfolgte durch eine Gruppe von zwölf Schülern und zwei sehr engagierten Lehrern, die dieses große Projekt ein Jahr lang bis ins kleinste Detail vorbereitet hatten.

Das Parlament hatte im Vorfeld in endlosen Sitzungen – die die Realität abbildeten – Gesetze erlassen und die Rahmenbedingungen in trockene Tücher gebracht. Der Zoll bewachte die Grenzen, die zahlreichen Besucher von Außerhalb und alle Staatsbürger mussten ihre Euros in die staatseigene Währung Kenny tauschen, um so alle Vorzüge des Landes genießen zu können. Die Polizei sorgte für Recht und Ordnung, das Finanzamt trieb bei den Unternehmen Steuern ein, die Angestellten erhielten den von Arbeitgebern gezahlten Lohn. Die Kenny News berichtete über wichtige Themen und den neuesten Klatsch und Tratsch. Es gab Gewerbe aller Art, Burger-Buden, Friseure, Schmuckdesigner, Wellness-Läden, Wettbüros, Kinos, Partnervermittlung und viele mehr. Wenn die Arbeitszeit endete, konnten die hart verdienten Kennys ausgegeben werden.

Und doch dient der ganze Trubel nicht nur dem Spaß, den offensichtlich alle hatten – es ging vor alle darum zu zeigen, wie das Leben läuft. Auf eine auf den ersten Blick spielerische Weise, die sich bei näherer Betrachtung als durchaus ernsthaft erwies und auch mit vollem Einsatz betrieben wurde, passierte das, was in der Schule passieren soll: alle lernen was, in diesem Fall tatsächlich fürs Leben. Wie bei der Abschlussveranstaltung von Andrea Lindlohr, MdL der Grünen, gesagt, wurden wichtige politische und gesellschaftliche Werte vermittelt und die Erfahrung gemacht, dass Gemeinschaft und gemeinsames Arbeiten an einer Sache Großes schaffen kann.

Teilnahme an der MUNBW 2016

Auch dieses Jahr waren Schülerinnen und Schüler der JFK wieder dabei, als die Model UNO Baden-Württemberg für 5 Tage vom 9.-13.6.2016 ihre Tore öffnete, um eine herausragende Simulation der New Yorker UNO zu starten. In diesem Planspiel wird die Arbeit der UNO in New York glaubhaft nachgestellt. Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten können als Delegierte eines Landes in verschiedenen Gremien an Resolutionsentwürfen arbeiten, in der Generalversammlung Beschlüsse fassen und so in die Welt der internationalen Diplomatie eintauchen. Es werden eben die Themen behandelt, die auch in der UNO aktuell sind, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein realistisches Bild dieser Arbeit erhalten.

Nach einem ersten Schnuppern im vergangenen Schuljahr, nahm diese Mal die gesamte Klasse J1/1 teil, um in die Welt der Diplomatie einzutauchen.

Neben der Erkenntnis, dass es lange dauert, bis sich ein Gremium auf einen Resolutionsentwurf geeinigt hat, um diesen dann in der Generalversammlung annehmen oder ablehnen zu lassen, ist vielen klar geworden, wie aufwändig und kompliziert die Fragen sind, die die Weltpolitik betreffen.

Aber unterm Strich steht die Erfahrung, dass es großen Spaß macht, sich mit vollkommen unbekannten Sachverhalten zu beschäftigen und die Positionen eines Landes einnehmen zu müssen, über das man vor der fast sechsmonatigen Vorbereitung so gut wie gar nichts wusste.

Auch das ist Schule und so kann lernen aussehen…

 

Lesen Sie hier das Fazit der Schülerin Muriel Beck (J1/1)

„Es fällt mir sichtlich schwer alle Erlebnisse in Worte zu fassen und zu dokumentieren. Wie aufwendig eine solche Sitzung ist, wird einem wohl nur bewusst, wenn man selbst einmal dabei gewesen ist. Wenn es um die Bedeutung von Politik geht, gilt das gleiche.

Nicht nur auf der sprachlichen Ebene, aber auch auf der des eigenen Denkens und Verhaltens, wurde mir unglaublich viel Wissen zum Thema Diplomatie zuteil. Oft wird gesagt, dass Politiker keine harten Jobs hätten und bloß den ganzen Tag herumsitzen, doch dank MUNBW ist mir bewusst geworden, dass dieses „Rumsitzen“ viel anstrengender ist, als man sich das auch nur vorstellen könnte.

MUNBW hat mir gezeigt, dass ein diszipliniertes Verhalten von größter Wichtigkeit ist, um Weltpolitik betreiben zu können. Eine einheitliche Rhetorik wird verlangt und fordert jeden dazu auf, respektvoll mit einander umzugehen und nicht aus eigenem, sondern aus dem Interesse des eigenen Landes zu handeln. Niemals hätte ich gedacht, dass es so schwierig sein kann, Privates und Arbeit zu trennen!

Wirklich dankbar bin ich vor allem, weil ich diplomatisch formulierte Reden vor einem Gremium halten durfte und somit sehr viel an Stärke und Selbstbewusstsein gewonnen habe, um in nächster Zukunft auch einmal freie Redebeiträge zu formulieren, die sich sprachlich von einem normalen Schulvortrag abheben.

Ein enormes Wissen im Bereich der Flüchtlingskrise ist mir zuteil geworden und das Handeln vieler Länder erscheint mir nun verständlicher. Man lernt auch mehr auf die Interessen anderer Parteien einzugehen und Kompromisse zu schließen.

Sich unterzuordnen gehört auch dazu, was in einigen Fällen gar keine so schlechte Erfahrung sein kann.

Ich habe eine Erfahrung mit MUNBW gesammelt, die mir zwar viel Energie gezogen hat, jedoch gleichzeitig einen unglaublichen Nutzen in kürzester Zeit verschafft hat. Denn ich bin überzeugt davon, dass diese drei Tage einen großen Vorteil für meine Zukunft bedeuten.“

Schüler im Chefsessel

Auch in diesem Jahr konnten Schülerinnen und Schüler wieder
Unternehmerluft schnuppern und einen Chef ihrer Wahl einen Tag lang
begleiten. Mit der Initiative schlägt der Verband „Die Jungen
Unternehmer“ bereits seit 1980 eine Brücke zwischen Schule und
Wirtschaft. Als Bildungsprojekt gehört „Schüler im Chefsessel“ zu den
Preisträgern 2009 im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“.

2016 hatten nun auch erstmals Schüler aus Baden-Württemberg die
Möglichkeit, an dem Projekt teilzunehmen. Während der Aktionstage im
März begleiteten die Jugendlichen regionale Firmenchefs und lernten so
die Herausforderungen des unternehmerischen Alltags aus erster Hand
kennen.

„Unsere Aktion soll zeigen, dass das Bild des Unternehmers in der
Öffentlichkeit meist falsch ist. Es ist mir ein Anliegen, dass die künftigen
Generationen verstehen, dass es ohne Unternehmer keine Arbeitsplätze
und damit keinen Wohlstand in der Bevölkerung geben kann“, sagt Stefan
Friedrich, Landesvorsitzender des Verbands in Bayern. Ziel sei es,
Jugendlichen ein lebendiges Bild vom „ganz normalen“ Unternehmer und
seinem Firmenalltag zu vermitteln.

Christine Narr, Landesvorsitzende von „Die Jungen Unternehmer“
in Baden-Württemberg, unterstützt die Initiative: Gerade Baden-Württemberg
ist eine der weltweit führenden Wirtschaftsregionen und steht
für ein Land der Tüftler und Denker.
Die Projekttage sollen jungen Menschen Mut machen, selbst
unternehmerisch tätig zu werden. Bei dem Projekt haben die Schüler
die einmalige Möglichkeit, einentiefen, ehrlichen Einblick in
Unternehmen zu erhalten und sich selbst ein Urteil über das Unternehmertum
zu bilden.“

Textentnahme aus: http://www.familienunternehmer-news.de/news/2016

Wir freuen uns daher ganz besonders, dass gleich fünf (!) Schülerinnen
unseres Wirtschaftsgymnasiums mit einem entsprechend guten
Bewerbungsschreiben auf Anhieb beim erstmals in Baden-Württemberg
ausgetragenen Wettbewerb überzeugen und jeweils einen Tag als
„Schüler im Chefsessel“ eines Unternehmens gewinnen konnten.

Herzlichen Glückwunsch an:
· Jule Goerrissen, WG J1/3
· Annabelle Greck, WG J1/3
· Lara Röhl, WG J1/3
· Aycan Sertatas, WG J1/3
· Stefanie Walter, WG J1/3

Doppelerfolg beim Deutschen Gründerpreis für Schüler

Ihre beiden Geschäftsideen: ein
innovatives Food-Truck-Konzept für den Raum Esslingen-Zell und ein völlig
neuartiges „Mix-and-Match“-Nagellack-Set für trendige Damen.
In den letzten sechs Jahren nahmen bereits sechs Teams der John-F.-KennedySchule
am größten deutschen Unternehmensplanspiel für Schüler teil. Und die
Erfolge können sich wahrlich sehen lassen. Alle JFK-Teilnehmer landeten bisher
jeweils unter den besten 70 von in der Regel etwa 1.000 Teams.
Doch auch Gutes lässt sich noch steigern. Und so war die Freude in diesem Jahr
groß, als die beiden aktuellen DGP-Gruppen der Kennedy-Schule erfuhren, dass sie
beide eine neue Bestplatzierung im landesweiten wie auch im bundesweiten
Ergebnis-Ranking erreicht hatten. Neben dem von der Kreissparkasse EsslingenNürtingen
ausgelobten Preisgeld in Höhe von jeweils 250 Euro konnte der Leiter des
Wirtschaftsgymnasiums, Frank Swoboda, den stolzen „Jungunternehmern“ nun auch
noch die Urkunden für den 7. und 9. Platz in Baden-Württemberg bzw. den 24. und
31. Platz in Deutschland überreichen.
Das Unternehmen „VoMaDuWa“ glänzte mit einem eng auf die Bedürfnisse von
Schülerinnen und Schülern des Schulzentrums Esslingen-Zell ausgerichteten
Konzept einer mobilen Küche, das darüber hinaus aber auch die mittelständischen
und kleinen Unternehmen ohne eigene Kantine als Kunde im Auge hat. Den für eine
„preiswerte, aber dennoch qualitativ überzeugende und vor allem
abwechslungsreiche“ Pausenernährung ohne Zweifel vorhandenen Bedarf
ermittelten die Unternehmensgründer Jule Fuchs, Paulina Maier, Daniel Nanz und
Abdelkarim Jebrel zuvor in aufwändigen Markterhebungen vor Ort.
Das Unternehmen „Mix & Match – colour your nails“ bestach wiederum durch die
Entwicklung eines Produktes, das es in dieser Form auf dem Markt noch nicht gibt,
dem aber alle, die davon hören hohes Potential bescheinigen. Die drei angehenden
Unternehmerinnen Joana Steiner, Jenny Swierczek und Angelina Fischer gingen von
ihren eigenen Bedürfnissen aus, als ihnen die Idee des selbst zu mischenden
Nagellacks kam, der nun in einem Set-Packet aus Grundlack, Mischfarben, Mischer
und Pinsel über einen Online-Shop, aber auch den klassischen Einzelhandel an die
Kunden vertrieben werden soll.
„Beide Teams überzeugten mit einer guten Produktidee, einem hervorragenden
Businessplan sowie einer beeindruckenden Teamleistung mit klaren
Aufgabenzuordnungen und unermüdlichem Engagement“, so der WG-Chef, der in
diesem Jahr erstmals selbst die Leitung der Gründerpreis-AG übernommen hatte.
Und Michael Reutter von der BW-Bank, der bei der Abschlusspräsentation ebenfalls
anwesende Unternehmerpate der „Mix-&-Match“-Powerfrauen, ergänzt: „Es ist
faszinierend und macht einfach wahnsinnig viel Spaß, zu erleben, wie junge
Menschen im Rahmen eines solch anspruchsvollen unternehmerischen Projektes
über sich selbst hinauswachsen!“

Siegerehrung des Deutschen Gründerpreises für Schüler

Der Gründerpreis bietet uns Schülern die Möglichkeit, fiktiv eine
Unternehmensgründung durchzuführen (spätere Umsetzung nicht ausgeschlossen – Pink-Lady).
Im Jahr 2015 haben wir (Claire, Leonie, Florian und Enzo) uns
dazu entschlossen, dass wir uns dieser Herausforderung stellen
wollen.
Mit unserem Konzept, dem „Twins“, einem Restaurant, welches
sich überwiegend auf Waffeln und Crêpes mit Zutaten aus
regionaler, saisonaler und biologischer Herkunft spezialisiert,
gingen wir beim Gründerpreis 2015 an den Start.
Die Gründerpreisaufgaben bestehen jeweils aus vier Hauptmodulen:
Der Ideenfindung, der Patensuche, der Aufgabenbearbeitung und der Präsentation.
Die für uns schwierigste Aufgabe bestand darin, eine originelle und passende Idee zu finden, da sie
sowohl einzigartig, als auch gut umsetzbar sein sollte.
Ein weiterer wichtiger und zugleich herausfordernder Aspekt war es, einen Paten zu finden, welcher
sich im gleichen Marktsegment befindet und sowohl die Zeit als auch die nötige Kompetenz besitzt,
um uns bestmöglich zu unterstützen.
Für die Bearbeitung der gesamten Aufgaben ist es wichtig, eine
gute Struktur innerhalb des Teams zu haben. Das bedeutet auch,
dass das Team gut harmonieren muss. Essentiell jedoch ist die
Aufteilung der Aufgaben nach persönlichen Stärken sowie die
Planung und das Zeitmanagement. Diese Aufgabe muss von
einem der Teammitglieder übernommen werden.
Da die Bearbeitung der der Gründerpreis-Aufgaben neben dem
normalen Schulablauf zu leisten ist, entsteht dadurch auch eine zusätzliche Belastung, welche im
Vorfeld zu beachten ist.

Landkreis John-F.-Kennedy-Schule
Esslingen Wirtschaftsgymnasium
Trotz der genannten Hindernisse waren durch Engagement und Motivation die Aufgaben erfüllbar.
Unsere wirtschaftlichen Vorkenntnisse haben uns dabei stark unterstützt, da wir unser theoretisches
Wissen nun auch in der Praxis anwenden und umsetzen konnten.
Zudem hat die Schule uns mit Material und Beratung sehr unter die Arme gegriffen. Stets konnten
wir uns mit Fragen und Problemen an unseren Coach (Frau Trache) wenden.
Die JFK ist eine der wenigen Schulen, welche den Schülern die Möglichkeit bietet, hinter die Kulissen
einer Unternehmensgründung zu blicken. Ein zusätzlicher Anreiz entsteht dadurch, dass die Note aus
dem Gründerpreis für das Abitur angerechnet werden kann.
Rückblickend betrachtet kann man sagen, dass der Gründerpreis uns einen klaren Mehrwert
geboten hat. Er förderte unsere sozialen Kompetenzen und erweiterte und festigte unser
wirtschaftliches Wissen. Wir haben nun das Prinzip einer Unternehmensgründung verstanden und
so die positiven, als auch negativen Aspekte kennengelernt. Am Ende wurde unsere Idee und
unsere damit verbundenes Engagement sogar noch mit einem Preisgeld in Höhe von 200 € von der
Kreissparkasse Esslingen ausgezeichnet.
Es ist ein tolles Gefühl, ein solches Projekt in der Gruppe erfolgreich beendet zu haben.

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