Abschlussbericht zum Auslandsaufenthalt in Österreich – John F. Kennedy Schule Esslingen

In diesem Bericht möchte ich über meinen Auslandsaufenthalt in Österreich berichten, bei dem ich über einen Zeitraum von zwei Monaten am Bosch-Standort in Hallein tätig war. Im Rahmen meines zweiten Lehrjahres befinde ich mich aktuell in meinem vierten Einsatz, der für mich durch den Auslandseinsatz eine besondere Erfahrung darstellt. Besonders schätze ich es, dass Bosch seinen Auszubildenden die Möglichkeit bietet, einen Auslandseinsatz zu absolvieren. In Kombination mit der Unterstützung durch Erasmus+ wird dies zusätzlich gefördert. Dies zeigt für mich, wie viel Wert auf Entwicklung, Vertrauen und Förderung gelegt wird

Während dieser Zeit konnte ich wertvolle Einblicke in die Arbeitsabläufe und Strukturen eines internationalen Standorts gewinnen. Der Aufenthalt bot mir nicht nur die Möglichkeit, meine fachlichen Kenntnisse zu erweitern, sondern auch neue Arbeitsweisen kennenzulernen und persönliche sowie interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. In diesem Bericht gebe ich einen kurzen Überblick über meine Aufgaben und Eindrücke während meines Einsatzes.

Von Anfang an wurde ich im Team sehr gut aufgenommen und konnte schnell eigenständig Aufgaben übernehmen. Ich erhielt Einblicke in den Arbeitsalltag einer Assistenz und unterstützte bei verschiedenen organisatorischen Tätigkeiten. Dabei konnte ich mein Wissen aus den vorherigen Einsätzen gut einbringen und gleichzeitig neue Erfahrungen sammeln.

Durch meinen vierten Einsatz fiel es mir zunehmend leichter, mich schnell zurechtzufinden und sicher zu arbeiten. Insgesamt bietet mir dieser Auslandseinsatz eine sehr gute Möglichkeit, mich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln und wertvolle Erfahrungen innerhalb der Bosch-Gruppe zu sammeln.

Im Vorfeld meines Auslandsaufenthalts hatte ich viel Kontakt mit Frau Scheu sowie mit anderen Schülerinnen und Schülern, die bereits mit Erasmus im Ausland waren. Dadurch fiel mir die Organisation deutlich leichter, da ich viele hilfreiche Tipps und wertvolle Ratschläge erhalten habe. Während der Vorbereitung habe ich alle notwendigen Dokumente ausgefüllt und mich um meine Unterkunft sowie meinen täglichen Arbeitsweg gekümmert. Dabei wurde ich auch von meiner Einsatzabteilung in Hallein unterstützt, die mir Empfehlungen für geeignete Unterkünfte gegeben hat.

Letztendlich habe ich mich für das Langwies entschieden und dort die gesamten zwei Monate meines Auslandsaufenthalts verbracht. Das Langwies war eine sehr schöne Unterkunft, in der ich mich von Anfang an wohlgefühlt habe. Besonders angenehm war auch der kurze Weg zur Arbeit. Mit der Bahn, die dort deutlich pünktlicher als in Deutschland ist, benötigte ich nur etwa vier Minuten bis zu meinem Arbeitsplatz. Dadurch verlief der Alltag sehr entspannt und stressfrei.

In meiner Freizeit habe ich viel unternommen und die Umgebung rund um meine Unterkunft sowie die umliegenden Städte erkundet. Besonders abends habe ich mir oft Zeit für mich genommen und bin spazieren gegangen. Dabei konnte ich die schöne Landschaft genießen und viele neue Eindrücke sammeln. Da Salzburg nicht weit entfernt war, habe ich die Stadt regelmäßig besucht. Dort habe ich mir die Sehenswürdigkeiten angeschaut, die Altstadt erkundet und auch gelegentlich eingekauft. Besonders beeindruckt hat mich die musikalische Atmosphäre in Salzburg. Immer wieder spielten Musikerinnen und Musiker in den Straßen und sorgten für eine besondere Stimmung in der Stadt.

Auch in den Bergen war ich häufig unterwegs. Meine Ausbildungsbeauftragte wohnt am Fuschlsee und hat mich mehrmals zu sich eingeladen. Gemeinsam haben wir die verschiedenen Seen in der Umgebung besucht und viele schöne Spaziergänge unternommen. Dabei konnte ich die beeindruckende Natur Österreichs noch besser kennenlernen. Ein besonderes Highlight waren für mich die Berghütten. Nach einer Wanderung dort einzukehren und die regionale Küche zu genießen, war jedes Mal ein schöner Abschluss. Das leckere Essen und die wunderschöne Aussicht waren für mich immer wieder ein Ansporn, neue Orte zu entdecken und weitere Ausflüge in die Berge zu unternehmen.

Mein Auslandsaufenthalt bei Bosch Hallein war für mich eine einzigartige Erfahrung, an die ich mich sicherlich noch lange erinnern werde. Die zwei Monate haben mir die Möglichkeit gegeben, viele neue Eindrücke zu sammeln und meinen Horizont sowohl beruflich als auch persönlich zu erweitern. Besonders interessant war es, für einen längeren Zeitraum an einem anderen Bosch-Standort zu arbeiten und dadurch neue Perspektiven kennenzulernen.

Während dieser Zeit habe ich gelernt, viele Dinge eigenständig zu organisieren und mich in einer neuen Umgebung zurechtzufinden. Dadurch habe ich an Selbstständigkeit und Selbstvertrauen gewonnen. Gleichzeitig konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln, die mir auch für meinen weiteren Ausbildungsweg helfen werden.

Besonders dankbar bin ich für die Chance, die mir durch das Erasmus-Programm ermöglicht wurde. Ohne diese Möglichkeit hätte ich viele dieser Erfahrungen und Erlebnisse nicht machen können. Der Aufenthalt hat mir gezeigt, wie wertvoll es ist, offen für Neues zu sein und auch einmal die gewohnte Umgebung zu verlassen.

Rückblickend war mein Auslandsaufenthalt eine sehr bereichernde Zeit, die mich sowohl fachlich als auch persönlich weitergebracht hat. Ich nehme viele schöne Erinnerungen, neue Erfahrungen und positive Eindrücke mit und bin sehr froh, dass ich diese Gelegenheit nutzen durfte.

 

 

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