Vom Klassenzimmer in den Hörsaal – John F. Kennedy Schule Esslingen

Am 9.5.2018 hatte die WGJ1/1-Englischklasse die tolle Gelegenheit, mit Frau Schiele eine Vorlesung der Anglisten der Uni Tübingen zum Thema „American TV Series“ von Prof. Dr. Butter zu besuchen. Es handelt sich um eine Vorlesungsreihe, die sich mit typischen Merkmalen solcher Serien befasst. Die besuchte Vorlesung befasst sich mit den jeweils ersten Folgen der Serien, also wie die Charaktere, das setting, die Geschichte eingeführt werden und welche erzählerischen und filmtechnischen Mittel dabei zum Einsatz kommen.

Bei diesem schülernahen Thema konnten die Schülerinnen und Schüler erste Eindrücke und tatsächliche Einblicke in den Uni-Alltag sammeln, bei einer Veranstaltung, die sich nicht nur an zukünftige Studenten richtet, was bei „Schnuppertagen“ an Universitäten manches Mal üblich ist, sondern an bereits Studierende. Um diese Eindrücke authentisch werden zu lassen, sollten die Schülerinnen und Schüler mitschreiben und überprüfen, ob sie einem 90-minütigen Vortrag in Englisch folgen können, was ihnen nach eigenen Angaben gut gelang und den Erfolg des langen Lernens erfahrbar machte. In der Nachbesprechung in der Schule kam dann die interessante Frage auf, was man mit solchem universitären Wissen (US TV series????) im wahren Leben später mal anfängt, was zu einer lebhaften Diskussion über Bildung führte. Und genau das ist Teil der Bildung: das Erfahren, aber auch das Infragestellen und Reflektieren von Neuem. Und auch das ist Schule…manchmal fernab des Klassenzimmers.

Nachmitttags besuchte die Klasse im d.a.i. die JFK-Fotoausstellung mit Führung durch Herrn Dr. Geijswit (Abt. Anglistik der Uni Tübingen). Da Kennedys „Ich bin ein Berliner“-Rede im Unterricht vorbesprochen war, hatten die Schülerinnen und Schüler auch hier wieder die Gelegenheit, das Gelernte anzuwenden und neue Perspektiven zu schaffen.

Bildung macht Spaß und ist Spaß…auch das war ein Lerneffekt dieser Exkursion.

 

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